Team Meetings sind oft zäh und langweilig, weil Dinge besprochen werden, die eh schon jeder kennt.

Mit sieben Fragen Mitarbeiter zu Helden küren

In wöchentlichen Team Meetings gibt es ein zum Beispiel ein Update über Kunden, interne organisatorische Angelegenheiten, Veränderungen, Projekte oder Events. Mit der zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen wird jedoch oft schnell realisiert: Die Rück- und Vorschau auf operative Schritte im Alltag in Form eines Meetings ist nicht nur unglaublich zeitraubend, sondern auch ziemlich langweilig.

Über Task- und Projektmanagement-Tools haben Teams die anstehenden Schritte sowieso gegenseitig auf dem Schirm, können Aufgaben delegieren, annehmen, weiteres Vorgehen planen und abstimmen. Dennoch gehört ein Team Meeting sehr oft zur Unternehmenskultur, um an einem Tisch zusammenzukommen und Ideen auszutauschen. Außerdem ist es für Teams wichtig, ein Gespür dafür zu bekommen, welche Herausforderungen die anderen gerade beschäftigen, und natürlich um die interne Zusammenarbeit immer weiter und immer wieder zu verbessern.

Seit einiger Zeit haben wir von proaquila sehr positive Erfahrungen damit gemacht, Storytelling in Meetings zu integrieren. Mit den folgenden sieben Fragen, die jedes Teammitglied in einem Team-Mitglied beantwortet, wird Woche für Woche der Zusammenhalt gestärkt, der Blick fürs Große und Ganze behalten und vor allem: die Teammitglieder motivieren sich gegenseitig.

Frage 1: Was war der größte Erfolg der letzten Woche und warum seid ihr stolz darauf?

Mit dieser Frage werden Mitarbeiter als Helden in den Mittelpunkt gestellt. Jeder hat seine großen und kleinen Erfolgserlebnisse, die jedoch nicht immer mit der entsprechenden Anerkennung aller Kollegen gewürdigt werden können. Allein schon, weil nicht jeder davon weiß. Mit dieser Frage werden Mitarbeiter eingeladen, „anzugeben“, das heißt auf ihre Erfolge zurück zu blicken und diese auch zu teilen. Mit dem Zusatz, warum sie stolz darauf sind, sollen vor allem solche Geschichten zu Tage gefördert werden, bei denen der Weg zum Erfolg nicht ganz so einfach war.

Frage 2: Was war das interessantestes Learning der letzten Woche?

Helden erleben auf ihrer Reise immer wieder Neues, stoßen auf Hindernisse und lernen, diese zu überwinden. Damit alle von diesen Erfahrungen profitieren, werden jede Woche auch die Dinge mitgeteilt, die neu hinzugelernt wurden, vom Praktikanten bis zur Geschäftsführung.

Frage 3: Wem möchtet ihr besonders für Hilfe in der letzten Woche danken?

Nebendarsteller haben in Geschichten eine wichtige Funktion, die mit dieser Frage ins Rampenlicht gerückt werden. Die Antworten nehmen fast den größten Teil in Team Meetings ein, was ein positives Grundgefühl im Team für die Woche einläutet.

Frage 4: Was ist eure Lieblingsanekdote der letzten Woche?

Ein bisschen Spaß muss sein. Auch in ernsten Shakespeare-Dramen gibt es komische Szenen zur Auflockerung des Publikums. Ob witzige Erlebnisse oder Kundengespräche, Erinnerungen an ein Event oder interne Streiche.

Frage 5: Worauf freut ihr euch in dieser Woche besonders?

Meistens ist die Vorfreude auf kommende Ereignisse sehr stark an die Frage gekoppelt, welche Herausforderungen anstehen. Das zeigt, wie Menschen aus intrinsischer Motivation heraus an Aufgaben wachsen wollen. Gleichzeitig kommt bei dieser Frage aber auch Vorfreude auf anstehende Ereignisse wie Team-Events, neue Mitarbeiter oder besondere Aktionen zutage.

Frage 6: Was ist eure derzeit größte Challenge?

Hiermit wird ein Cliffhanger für die Folgewoche geschaffen. Denn natürlich wollen alle wissen, ob die Hürden überwunden wurden und die Herausforderung gemeistert werden konnten. Zum anderen schafft diese Frage ein Bewusstsein untereinander für Projekte, die gerade besonders beschäftigen und die Hürden, vor denen wir als Held eventuell gerade stehen.

Frage 7: Wie können wir euch dabei unterstützen?

Mit dem Bewusstsein über die Herausforderungen ist es dann auch ein Einfaches, Verbündete zu finden und sich auch Teamübergreifend – zu unterstützen.

Storytelling ist ein mächtiges Tool.  Indem es in wöchentlichen Team Meetings integriert wird, werden Geschichten im Arbeitsalltag allgegenwärtig. Redundante Informationen werden abgeschafft. Alle konzentrieren sich auf die wichtigen Angelegenheiten und die Dramaturgie, das heißt: wie sich Projekte, Mitarbeiter oder Kunden entwickeln. Geschichten, die durch Fragen wie diese überhaupt erst erzählt werden, sorgen dafür, dass alle aus ihnen lernen können und dass Teams enger zusammenwachsen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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